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Cheatsheet: Netplan-Example containing IPv4 and IPv6 configuration

In the example below you can review a netplan using IPv4 as well as IPv6. We’ve replaced the addresses with casual IPs.

# This file describes the network interfaces available on your system
# For more information, see netplan(5).
network:
  version: 2
  renderer: networkd
  ethernets:
    eth0:
      # Disable DHCP
      dhcp4: no
      dhcp6: no
      # Address configuration - multiple addresses can be added by adding a line 
      addresses:
        - 192.168.1.123/24
        - 123:4567:ab12:3:192:168:1:123/64
      # Gateways
      gateway4: 192.168.1.1
      gateway6: 123:4567:ab12:3::1
      # Nameservers - again you can add multiple lines
      nameservers:
        addresses:
          - 192.168.1.1
          - 192.168.1.2
          - 123:4567:ab12:3:192:168:1:1
          - 123:4567:ab12:3:192:168:1:2

You can apply your netplan by using the following command:

sudo netplan apply
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Linux

Neue Partition mittels LVM erstellen (nicht erweitern)

Zuerst lassen wir uns die verfügbaren Disks anzeigen, um herauszufinden, auf welcher Disk wir die neue Partition erstellen:

fdisk -l

In unserem Beispiel gehen wir nun von der 2. Disk aus, die über /dev/sdb adressiert wird. Auf dieser Disk erstellen wir nun als erstes ein sogenanntes Physical Volume. Dazu gehen wir zuerst in die LVM-Befehlszeile:

sudo lvm

Anschließend können wir das Physical Volume erstellen:

pvcreate /dev/sdb

Sie können an dieser Stelle auch mehrere Physical Volumes erstellen, die Sie dann im nächsten Schritt zusammenfassen. Wenn Sie mehrere Volumes anlegen wollen, können Sie diese entweder mittels Leerzeichen getrennt an obigen Befehl ranhängen, oder aber den Befehl für jedes Volume entsprechend ausführen.

Das Ergebnis können wir folgendermaßen anzeigen:

pvdisplay /dev/sdb

Nun können wir die zuvor angelegten Physical Volumes zu einer Volume Group zusammenfassen. Dazu geben wir zuerst den Namen an und anschließend die Physical Volumes – wieder durch Leerzeichen getrennt. In unserem Fall haben wir nur eines:

vgcreate sql-vg /dev/sdb

Das Resultat können wir über folgenden Befehl abrufen:

vgdisplay sql-vg

Innerhalb der Volume Group können wir nun endlich die Logical Volumes erstellen – Unsere nachher in Unix sichtbaren Partitionen. Dabei geben wir die Größe der Partition, den Namen und die Volume Group an:

lvcreate -L 199.996G -n sqldata sql-vg

Die Größe wurde übrigens genommen, weil ursprünglich 200G (volle Größe der Volume Group) geplant waren, das aber als “zu groß” vom System abgelehnt wurde. Deswegen hab ich dann immer 1MB abgezogen und nochmal versucht. Bei 199.996G ging es dann und wurde auch aufgerundet vom System.

Das Resultat können wir wieder mit folgendem Befehl betrachten:

lvdisplay /dev/sql-vg/sqldata

Nun sind wir in der LVM-Befehlszeile fertig und können diese verlassen:

exit

Anschließend formatieren wir unsere neue logische Partition noch mittels folgendem Befehl (ext3):

mke2fs -j /dev/sql-vg/sqldata

Jetzt können wir die neue Partition noch mounten. In unserem Fall wollten wir die Partition direkt unter Root mounten. Dazu erstellen wir ein Verzeichnis am Zielort und mounten die Partition dann:

mkdir /sqldata
mount /dev/sql-vg/sqldata /sqldata

Damit wird die Partition nutzbar. In unserem Fall war es das Datenverzeichnis für unsere ersten Gehversuche mit MSSQL unter Linux.

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Linux

OneLiner: Dateien im Unix-Betriebssystem finden

Um das zu erreichen, können Sie folgenden Befehl eingeben:

find / -iname "file.example" 2>/dev/null

Erkärung:
Einsprungsort
Dateinamen
Unterdrückung von “Access denied”-Fehlern

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Linux

/boot Partition läuft voll

Wenn die /boot Partition nur noch über wenig freien Speicher verfügt, reicht es meistens aus, die alten Kernel Versionen zu löschen.

Gehen Sie hiebei wie folgt vor:

Mit folgendem Befehl kann man sich alle installierten – jedoch nicht verwendeten – Kernel anzeigen lassen:

kernelver=$(uname -r | sed -r 's/-[a-z]+//')
dpkg -l linux-{image,headers}-"[0-9]*" | awk '/ii/{print $2}' | grep -ve $kernelver

Alle in dieser nun angezeigten Liste können gelöscht werden. Um Diese zu löschen, muss folgender Befehl verwendet werden (Hier am Beispiel mit linux-image-4.4.0-104-generic):

sudo apt-get purge linux-image-4.4.0-104-generic

Man kann sich wenn man die letzten 2 Kernel behalten möchte, jedoch nicht sicher ist ob schon genug Speicher freigegeben wurde, mit folgendem Befehl die aktuellen Daten für die /boot Partition ausgeben lassen:

df -h /boot
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3CX Linux

3CX auf Debian installieren

Installation von Debian

VM mittels aktuellstem Debian 9 “Stretch” ohne GUI installieren.

Mit dem Befehl …

ip addr

… prüfen, ob man die gewünschte IP-Adresse hat.

Falls das nicht der Fall ist, muss die IP-Adresse entsprechend angepasst werden:

nano /etc/network/interfaces
auto eth0
iface eth0 inet static
address [IP]
netmask [SNM]
gateway [GW]

Es müssen alle weiteren, nicht gebrauchten Netzwerke deaktiviert bzw. gelöscht werden.

Danach muss die sources.list folgendermaßen bearbeitet werden:

nano /etc/apt/sources.list
# deb cdrom:[...]
# deb cdrom:[...]</span>

deb http://httpredir.debian.org/debian stretch main
deb-src http://httpredir.debian.org/debian stretch main

deb http://httpredir.debian.org/debian stretch-updates main
deb-src http://httpredir.debian.org/debian stretch-updates main

deb http://security.debian.org/debian-security stretch/updates main
deb-src http://security.debian.org/debian-security stretch/updates main

Wichtig ist, dass die “deb cdrom…”-Zeilen per ‘#’ auskommentiert werden.

Danach folgende Befehle ausführen:

wget -O- http://downloads-global.3cx.com/downloads/3cxpbx/public.key | apt-key add -
echo "deb http://downloads-global.3cx.com/downloads/debian stretch main" | tee /etc/apt/sources.list.d/3cxpbx.list
apt-get update
apt-get install 3cxpbx

Danach sollten Sie die 3CX über folgende URL erreichen:

HTTP://[IPADDRESSE]:5015/?V=2